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Venne.
News
ZebraSommerwind in Venne
ZEBRASOMMERWIND entrückte das Publikum mit neuer deutscher Folkmusik.
Eine wahre Sternstunde der deutschen Folkmusik erlebten die Besucher des Venner Folkfrühling Konzertes mit der dreiköpfigen Gruppe Zebra Sommerwind
am Mittwoch, den 15.08.2007 im Linnenschmidt.
Manche Kenner des Genres dürften sich noch an ihn erinnern: Thomas Kagermann, Virtuose der deutschen Folkgeige und der filigran gespielten Folkgitarre mit einfühlsamem Gesang, kann mit Fug und Recht zu den Wegbereitern der Renaissance deutscher Musik seit Anfang der 70er Jahre gerechnet werden. Er war Gründungsmitglied der Gruppe Fiedelmichel und spielte in der Folkrock-Formation Falkenstein, zwei Gruppen die wesentlichen Anteil daran hatten, deutsche Folkmusik neu zu erfinden. Unzählige junge Musiker ermutigte er deutsche Folkmusik zu spielen.
Thomas Kagermann ist seit 1972 in vielerlei Zusammenhängen musikalisch tätig gewesen und hat dabei Elemente unterschiedlicher Genres in sein Spiel integriert. Die lange musikalische Odyssee durch verschiedene Stilrichtungen hat Thomas jetzt wieder "nach Hause" zur deutschen Musik gebracht.
Seit langem spielte Thomas mit Andrea Leonhardi an 12saitiger Gitarre und Perkussion, sowie Urs Fuchs an Western- und Konzertgitarre mehr oder eniger privat in einer Art musikalischen Selbsthilfegruppe zusammen, bis die Idee entstand, in dieser Formation aufzutreten.
Andrea Leonhardi, hauptberuflich Kinesiologin und Heilpraktikerin ist der ruhende Pol in der Gruppe, mit grosser Leichtigkeit bedient sie ihr Mini-Percussion Set bestehend aus grosser Rahmentrommel, afrikanischer Trommel und einer Cymbal und singt mit ihrer klaren Stimme. Oft greift die zierliche Frau auch zur 12saitigen Gitarre, um das Klangbild der Gruppe zu untermalen.
Urs Fuchs langjährig als Studiomusiker und auf vielen Reisen tätig, begleitet präzise, gleichzeitig aber auch gefühlvoll ohne jede Effekthascherei das Gitarrenspiel von Thomas. Eine Spielweise, wie sie nur bei Musikern zu finden ist, denen das Gesamtbild der Gruppe mehr am Herzen liegt, als das Zelebrieren instrumentaler Perfektion. Lobend hebt Thomas hervor: Mit Urs spiele ich zusammen, als ob wir uns schon ewig kennen würden.
Wie soll man eine Musik beschreiben, die aus vielerlei Stilrichtungen Elemente entlehnt, ohne jedoch die Bodenhaftung zu verlieren? Die Bewährtes weiter entwickelt und neu definiert? Zebra Sommerwind spielt neue deutsche Folkmusik und bedient sich dabei einer dreistimmigen Klangvariabilität, wie sie häufig in fernöstlicher Meditationsmusik zu finden ist. Darunter ein stetiger swingender Groove mit sanften jazzigen Harmonien.
Immer bleiben sie jedoch fest verwurzelt in der Tradition, seien es neu gedichtete Lieder mit vertrauten Reimen, wie "Kein schöner Land" oder neue groovende Interpretationen erprobter, heimlicher Folk-Superhits, wie "Es führt über den Main" oder zeitlose Lieder, wie "Es sass ein klein wild Vögelein".
Zebra Sommerwind vermittelt eine Vertrautheit, wie man sie in unserer multikulturellen Musikindustrie selten spürt. Unwillkürlich denkt man, dass so mancher Musiker hierzulande von einigen Sitzungen mit der Selbsthilfegruppe "Zebra-Sommerwind" profitieren könnte. Kein Wunder, dass die mitgebrachte, soeben erschienene CD regen Absatz findet.
Allen Fans authentischer Musik sei es wärmstens empfohlen, das Klangbeispiel auf der Internetseite "www.zebrasommerwind.de" anzuhören. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich in eine Mailingliste einzutragen für Informationen über Konzerttermine.
Das zahlreich erschienene Publikum honorierte den Auftritt von Zebra Sommerwind mit anhaltendem Applaus.

